14 Maßnahmen läuten den Klima-Aufbruch ein

Stand: 08.11.2022

In einer mehrstündigen Debatte hat der Erlanger Standtrat in seiner letzten Sitzung die Empfehlung und Umsetzung des Fahrplans Klima-Aufbruch diskutiert. Wie geht es weiter?

In einer mehrstündigen Debatte hat der Erlanger Standtrat in seiner letzten Sitzung die Empfehlung und Umsetzung des Fahrplans Klima-Aufbruch diskutiert. Dem vorangegangen war ein von März bis September 2022 dauernder Beteiligungsprozess. Von den insgesamt 41 erarbeiteten Maßnahmen wurden im Hinblick auf den dringenden Handlungsbedarf 14 ausgewählt, die eine schnelle und hohe Reduzierung des CO2-Ausstoßes versprechen. Dafür sollen im Rahmen des aktuell laufenden Haushalts-Verfahrens die erforderlichen personellen und finanziellen Ressourcen diskutiert und entschieden werden. Die anderen 27 Maßnahmen sind nun von der Verwaltung zu konkretisieren und in den Haushaltsberatungen der kommenden Jahre zu beraten.

Nach Interpretation des Wirtschafts- und Finanzreferats heißt dies konkret, diese Maßnahmen zu bewerten und auf ihre Umsetzbarkeit zu beurteilen. Der zuständige Referent Konrad Beugel war selbst einer der 31 Stakeholder in dem Beteiligungsprozess. In seinem Votum hat er bei der Abstimmung zwei Drittel der Maßnahmen befürwortet. In der Stadtratssitzung hat er dazu ausgeführt, dass die Wirtschaft in der Region dem Thema Klimaschutz an sich sehr aufgeschlossen gegenüberstehe und – trotz einiger kritischer Stimmen zu den Maßnahmen – am weiteren Beratungsprozess zur Umsetzung gerne intensiv beteiligt sein möchte.
 

Näheres zum Verfahren und den 14 Maßnahmen