Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung in Eltersdorf beschlossen

Stand: 03.01.2024

Kurzfristig soll unter anderem der Seitenraum in der Fürther Straße verbreitert werden. Mittel- und langfristige Maßnahme wäre zum Beispiel ein Durchfahrtsverbot für den Schwerverkehr.

Durch eine Kombination mehrerer Maßnahmen soll eine Verkehrsberuhigung in Eltersdorf erzielt werden. Das hat der Umwelt-, Verkehrs- und Planungsausschuss des Stadtrats am 17. Oktober beschlossen. Das Maßnahmenpaket sieht eine Entlastung vom Durchgangsverkehr durch eine Geschwindigkeitsreduzierung vor.

Im Zuge der Abstufung der Ortsdurchfahrt durch Eltersdorf sind zahlreiche Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung geplant. Sie gliedern sich in Abhängigkeit des jeweiligen Planungs- und Umsetzungsaufwands in drei Kategorien. 

Zu den kurzfristigen Maßnahmen zählen unter anderem 

  • die Verbreiterung des Seitenraums in der Fürther Straße auf einen richtlinienkonformen 2,5 Meter breiten gemeinsamen Geh- und Radweg
  • barrierefreie Bushaltestellen an den Haltestellen „Weidenweg“ und „Am Kreuzstein“ sowie 
  • eine Querungshilfe am Lindenweg, nördlicher Ortseingang. 

In Summe kann durch diese Maßnahmen, insbesondere durch das Halten der Busse am Fahrbahnrand, eine Fahrtzeitverlängerung auf der gesamten Nord-Süd-Achse von maximal einer Minute erreicht werden.

Die Ampelanlagen an der Mendelstraße und am Regnitzweg könnten im Zuge der Sanierung im nächsten Jahr zu „Pförtnerampeln“ umfunktioniert werden. Hierbei sind unterschiedliche Modelle denkbar, die durch längere bzw. regelmäßige Grünzeiten für den Fußverkehr zusammen eine Fahrtzeitverlängerung bis zu einer Minute erreichen können.

Mittel- und langfristige Maßnahmen wären 

  • ein Radverkehrsangebot zum Egidienplatz
  • ein Durchfahrtsverbot für den Schwerverkehr
  • der Umbau der T-Kreuzung am Egidienplatz
  • das neue Nahversorgungszentrum am S-Bahn-Halt mit einem weiteren Kreisverkehr. 

Die letzte Maßnahme stellt der Umbau der südlich gelegenen Autobahn-Anschlussstelle dar. Aktuell sind seitens der Stadtverwaltung drei Varianten denkbar. Sie ermöglichen eine richtungsbezogene Zuflussdosierung nach Eltersdorf. Das soll im Rahmen einer Machbarkeitsstudie geprüft werden.

Wie im Ausschuss außerdem erläutert wurde, soll durch die Umleitungsroute aufgrund der Baumaßnahmen am Egidienplatz der Verkehr wie erwünscht auf die Autobahn A73 gelenkt werden. Wichtig ist nach dem Ende dieser Baumaßnahmen, dass durch die Begleitmaßnahmen dieses Verhalten der Verkehrsteilnehmer beibehalten wird.


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