Himbeerpalast: Unterkunft auf Zeit für Geflüchtete

Stand: 31.03.2022
Der östliche Trakt ist geplant für die Unterbringung von bis zu 400 Menschen.

Ein offenes Haus für Menschen in Not: Der östliche Trakt des Himbeerpalasts in Erlangen wird für geflüchtete Ukrainerinnen und Ukrainer eine Heimat auf Zeit. Möglich wird dies durch die enge und unbürokratische Zusammenarbeit zwischen der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, der Stadt Erlangen, dem Staatlichen Bauamt Erlangen-Nürnberg sowie der Bayerischen Staatsregierung. Geplant ist eine Unterbringung von bis zu 400 Menschen. Bevor die Flüchtlinge einziehen können, sind noch einige Vorbereitungen nötig, um hier eine Notunterkunft zu schaffen. Die Planungen für den Umbau in ein Universitätsgebäude geraten dadurch nicht in Verzug. 

Der östliche Trakt entlang der Werner-von-Siemens-Straße soll eine Alternative zur Unterbringung von Menschen in Turnhallen bieten. Aktuell drei Hallen hat die Stadt Erlangen bislang belegt. Die beteiligten Partner haben vereinbart, dass die Nutzung des Himbeerpalasts als Behelfsunterkunft im Dezember 2023 endet.

Oberbürgermeister Florian Janik: „Wir sind der Universität und dem Freistaat sehr dankbar für diese Möglichkeit. In den kommenden Wochen und Monaten rechnen wir mit einem großen Zustrom von Flüchtenden. Noch gelingt es uns, die Menschen aus Hallen rasch in bessere Unterkünfte zu bringen. Doch schon jetzt zeigt sich, dass das nicht immer leicht möglich ist. Auch die Unterbringung im Himbeerpalast ist ein Provisorium. Aber sie ist allemal besser, als 200 Menschen in einer großen Halle zu haben.“