Baukunstbeirat
Stand: 15.01.2026
Der Baukunstbeirat ist ein beratendes Gremium der Stadt. Er befasst sich mit baukünstlerischen Fragen und städtebaulichen Planungen, die für die Erhaltung oder weitere Gestaltung des Stadtbildes von Bedeutung sind. Hierzu gibt er Gutachten ab.
Die Aufgaben
Den Baukunstbeirat gibt es seit 1974. Er wird eingebunden
- bei der Errichtung oder Änderung von öffentlichen und nichtöffentlichen Gebäuden mit stadtbildprägendem Charakter
- bei Baumaßnahmen von besonderem Umfang oder erheblicher Bedeutung
- bei wesentlichen Veränderungen von Gebäuden an historisch oder baukünstlerisch wertvollen Straßen, Plätzen und Freiräumen.
Die Geschäftsführung des Baukunstbeirates liegt beim Referat für Planen und Bauen.
Die Zusammensetzung
Er setzt sich zusammen aus
- Mitgliedern des Stadtrats
- berufenen, unabhängigen Bauexperten.
Hier aufrufen: die Mitglieder des Baukunstbeirats
Sitzungstermine
Über das Ratsinformationssystem können die öffentlichen Sitzungstermine und die Tagesordnungen aufgerufen werden.
50 Jahre Baukunstbeirat
Der Baukunstbeirat feiert Jubiläum. Mit einer Jubiläumsschrift geht das städtische Referat Planen und Bauen auf Zeitreise und lädt ein, einen Blick zu werfen auf die Jahre von 1974 bis 2024: Mit der Jubiläumsbroschüre will die Stadt Erlangen Einblick in die Arbeit des Baukunstbeirats geben und Bauvorhaben unterschiedlicher Art und Größe vorstellen, bei denen der Baukunstbeirat im vergangenen halben Jahrhundert eingebunden war. Oberbürgermeister Florian Janik: „50 Jahre scheint gemessen an der über 1.000jährigen Geschichte Erlangens eine kurze Zeit. Wenn wir uns aber bewusst machen, dass alleine über 40 % aller Wohnhäuser in Erlangen nach Gründung des Baukunstbeirats ab 1974 entstanden sind, ändert sich die Perspektive. Der Baukunstbeirat prägt das heutige Stadtbild Erlangens im Wandel der Zeit wesentlich mit. Mein Dank gilt allen ehemaligen und jetzigen Beirätinnen und Beiräten, die durch ihre Beratung mit Fachwissen und Einfühlungsvermögen viele Bauvorhaben in Erlangen architektonisch und städtebaulich weitergebracht haben. Mein Dank gilt auch allen Bauverantwortlichen, die ihre Bauvorhaben dem Baukunstbeirat vorgestellt haben und offen für die Beratung des Gremiums waren. Nur im Zusammenspiel kann Baukultur entstehen. Dazu gehört auch, dass einige Beratungen fordernd und intensiv für alle Beteiligten sind. Im Hinblick auf Lebenszeit und Dauerhaftigkeit von Gebäuden und die Höhe der Baukosten lohnt sich der Beratungsschritt in der Rückschau allemal.“
Während das Stadtoberhaupt den Blick zurück wagt, blickt Bau- und Planungsreferent Harald Lang in die Zukunft: „Auszeichnungen, Preisverleihungen, akademisches Lob und fachmediale Unterstützung zeichnen das positive Bild der Architektenschaft, der planenden Gilde und ihrer Protagonisten in der Öffentlichkeit – so soll es bitte auch in Zukunft sein. Die Herausforderungen und Risiken des Berufsstandes steigen immens, die rechtlichen wie finanziellen Hürden in Projekten erscheinen dabei manchmal unüberbrückbar. Analog dazu gesellt sich die Debatte um die Wertigkeit und den gesellschaftlichen Stellenwert von Handwerk ganz generell. Im Herstellungsprozess eines Gebäudes kommt es immer noch zentral auf das Bauhandwerk an – trotz fortschreitender Technisierung und Vorfertigung. Baustoffe und Materialien werden von Handwerkern verarbeitet. Fachplanungen machen die Vorgaben, der Handwerker agiert lösungsorientiert, fachlich auf der Höhe der Zeit und ist stets neuen gestalterischen Herausforderungen gegenüber offen aufgestellt.“
Viele Bauvorhaben haben durch das Wirken und die Expertise des unabhängigen Baukunstbeirats vom Entwurf bis zur gebauten Umsetzung gewonnen. Mit Blick auf eine eventuelle Broschüre zum 100-jährigen Jubiläum des Baukunstbeirats braucht es, heißt es aus dem Referat Planen und Bauen, bereits heute gesellschaftliche Veränderungen aller handelnden Protagonisten in Sachen Wertigkeit, Dauerhaftigkeit, Ressourceneinsatz und Qualitätssicherung in Schule, Ausbildung und Praxis mit attraktiven beruflichen Angeboten für künftige Generationen – jedweder Einsatz lohnt.
Satzung, Datenschutz und mehr
Baukunstbeirat
Preisverleihung Baukulturpreis Erlangen 2024
Es werden Bauwerke geehrt, die sich in besonderem Maße bezüglich ihrer städtebaulichen Einfügung sowie aus ökologischer Sicht, architektonischen und freiräumlicher Gestaltung und aus Sicht des Klimaschutzes verdient gemacht haben und auch durch eine besondere Standortgerechtigkeit überzeugen.
Baukunstbeirat
Preisverleihung Baukulturpreis Erlangen 2024
Es werden Bauwerke geehrt, die sich in besonderem Maße bezüglich ihrer städtebaulichen Einfügung sowie aus ökologischer Sicht, architektonischen und freiräumlicher Gestaltung und aus Sicht des Klimaschutzes verdient gemacht haben und auch durch eine besondere Standortgerechtigkeit überzeugen.
Baukunstbeirat
Der Baukunstbeirat als beratendes Gremium der Stadt gibt in baukünstlerischen Fragen und bei städtebaulichen Planungen, die für die Erhaltung oder weitere Gestaltung des Erlanger Stadtbildes von Bedeutung sind, Gutachten ab.
Anschrift
Öffnungszeiten
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