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Modulbau-Erweiterung für Emmy-Noether-Gymnasium

Stand: 01.04.2025

Zum Schuljahresbeginn im September 2027 sollen naturwissenschaftliche Räume (Chemie) sowie fünf Klassenräume genutzt werden können. Sie werden in Modulbauweise errichtet

Mit seinem Beschluss hat der Stadtrat am Donnerstag „grünes Licht“ für die weitere Planung gegeben.

Neubau ist energetisch optimiert

Der Erweiterungsbau im nordöstlichen Teil des Schulgeländes (an der Zufahrtsstraße) soll aus vorgefertigten Modulen (Holz-Stahl-Konstruktion) entstehen, die vor Ort ausgebaut werden. Damit verbunden ist neben einer zeitlich schnelleren Umsetzung insbesondere geringere Beeinträchtigung des Schulbetriebs. Auf dem Dach werden eine extensive Begrünung als Retentionsdach sowie eine Photovoltaik-Anlage vorgesehen. Der Neubau ist energetisch optimiert.

Die aktuell geschätzten Gesamtkosten samt Einrichtung belaufen sich auf ca. 5,9 Millionen Euro, abzüglich von Zuschüssen und Fördermitteln in Höhe von 1,8 bis 2,5 Millionen Euro.

Nachhaltige Lösung

Im März 2024 entschied der Stadtrat, eine bedarfsgerechte Deckung von Raumbedarfen an den Erlanger Gymnasien in zwei Stufen umzusetzen. Nach Rücksprache mit staatlichen Stellen soll das Emmy-Noether-Gymnasium zukünftig als 4,5-zügiges Gymnasium mit 40 Klassen und ca. 1.000 Schülern (im Durchschnitt) geführt werden, um dort das gesamtstädtische Defizit durch entsprechende bauliche Maßnahmen zu decken. Im November wurde beschlossen, statt der ursprünglich geplanten temporären Lösung einen zweigeschossigen Erweiterungsbau in Modulbauweise zu errichten. Diese Variante ist nachhaltiger und durch bessere Fördermöglichkeiten auch wirtschaftlicher.