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Gesprächsabend "Familiengeschichte im Nationalsozialismus"

Stand: 27.10.2026

Buchpräsentation "Die Aufsteiger" von Prof. Dr. Christina Strunck und Gespräch am 3. 11.2026

Am Dienstag, 3. November 2026 lädt das Stadtarchiv Erlangen zu einem Gesprächsabend ein, der sich der Forschung zur Geschichte der eigenen Familie im Nationalsozialismus widmen wird. Durch die Online-Stellung der NSDAP-Mitgliederkartei auf der Internetseite des US-Nationalarchivs ist die Frage, wie sich die eigenen Familienangehörigen zum Nationalsozialismus verhalten haben, neu ins Blickfeld geraten. Das bietet neue Möglichkeiten, bringt aber auch Fragen und Unsicherheiten. Archive können Anlaufstelle und Gesprächspartner für dieses Unterfangen sein, sie bieten fachliche Beratung und professionelle Hilfestellung.

An diesem Abend soll es Gelegenheit zum Austausch geben: Wie geht man so eine Recherche an? Wie gehe ich mit ersten Ergebnissen um, wie ordne ich sie ein? Haben Sie vielleicht schon zu Ihrer Familiengeschichte recherchiert? Was bedeuten die Ergebnisse für den Forschenden persönlich?

Zu diesen Fragen können Sie mit Stadtarchivar Dr. Andreas Jobst und Professorin Dr. Christina Strunck, Leiterin des Kunsthistorischen Instituts der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, ins Gespräch kommen. Frau Professorin Dr. Strunck hat jüngst das Buch „Die Aufsteiger. Deutscher Mittelstand unter Hitler: Eine Familiengeschichte“ vorgelegt. Darin setzt sie sich in besonders intensiver Weise mit der Geschichte ihrer Familie in den Jahren zwischen 1933 und 1945 auseinander. Sie wird an diesem Abend Ergebnisse ihrer Recherche vorstellen und Passagen aus dem Buch vortragen. Stadtarchivar Dr. Jobst wird vorab einen kurzen Überblick über die Aufarbeitung der NS-Geschichte geben.

Ort und Zeit: Dienstag, 3.11.2026, 18.00–19.30 Uhr
Lesesaal des Stadtarchiv Erlangen, Luitpoldstr. 47 (Eingang Bernhard-Plettner-Ring)

Der Eintritt ist frei.