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Stadt Erlangen unterstützt Initiative zu „Platz der Kinderrechte"

Stand: 17.03.2026

Ziel ist ein öffentlich sichtbarer Ort, der auf die Rechte von Kindern aufmerksam macht.

Die Stadt Erlangen unterstützt die Initiative des Kinderschutzbundes Kreisverband Erlangen e. V., einen „Platz der Kinderrechte“ einzurichten. Der Umwelt-, Verkehrs- und Planungsausschuss hat die Verwaltung beauftragt, den Verein bei der Umsetzung in der Theodor-Heuss-Anlage zu begleiten und die nötigen Schritte vorzubereiten. Die Kosten für die Maßnahme werden vom Kinderschutzbund getragen. Der Platz der Kinderrechte entspricht den Zielsetzungen der Machbarkeitsstudie für die Weiterentwicklung der Theodor-Heuss-Anlage aus dem Jahr 2024 („Sozialer Zusammenhalt“ Erlangen-Südost).

Sensibilisierung für Kinderrechte

Der geplante „Platz der Kinderrechte“ soll Kinder, Jugendliche und Erwachsene für die Bedeutung der Kinderrechte sensibilisieren und Raum für Begegnung, Information und Austausch bieten. Damit greift die Stadt auch eine wichtige Forderung des Kinder- und Jugendgipfels aus dem Jahr 2023 auf.

Sichtbarkeit schaffen

Der Ort soll dauerhaft gekennzeichnet werden – etwa durch eine Stele, ein Schild oder ein künstlerisches Element. Künftig können dort auch kleinere Aktionen und Veranstaltungen rund um das Thema Kinderrechte stattfinden. Perspektivisch ist denkbar, den Platz in Abstimmung mit der Verwaltung durch weitere gestalterische oder kleinere bauliche Elemente zu ergänzen. Eine formale Umbenennung eines bestehenden Platzes oder Straßenzugs ist dafür nicht nötig.

Konkreter Standort wird festgelegt

Die Verwaltung wird nun gemeinsam mit dem Kinderschutzbund und weiteren Beteiligten den konkreten Standort innerhalb der Theodor-Heuss-Anlage festlegen. Der neue „Platz der Kinderrechte“ soll möglichst bis Anfang November 2026 feststehen und möglichst bereits mit einer Stele oder einem vergleichbaren Element gekennzeichnet sein. Anlass ist das 50-jährige Bestehen des Erlanger Kinderschutzbundes, das am 20. November 2026 gefeiert wird.