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Starkregenkarte: Bürgerinnen und Bürger zur Mitwirkung aufgerufen

Stand: 17.03.2026

Starkregenereignisse nehmen zu – und damit auch die Risiken für Menschen, Umwelt und Infrastruktur. Um diese Gefahren besser einschätzen und geeignete Schutzmaßnahmen zu entwickeln, wird derzeit eine Starkregengefahrenkarte für das gesamte Stadtgebiet erstellt.

Die Starkregenkarte zeigt, wo bei Starkregen oberflächliche Abflüsse, Überspülungen durch Gewässer oder Überflutungen aus dem Kanalsystem auftreten können.

Mithilfe gefragt

Dabei ist auch die Mithilfe der Bürgerinnen und Bürger sowie der Unternehmen gefragt. Wer bereits Starkregen oder Überflutungen erlebt hat, kann seine Erfahrungen über den sogenannten Starkregenmelder unter www.starkregenmelder.de melden und gegebenenfalls Schadensbilder übermitteln. Gefragt sind Hinweise zu Ort, Zeit und Art der Überflutung. Ein analoges Formular zum Ausfüllen steht unten auf der Seite zum Download bereit. Es ist auch im Rathaus als Ausdruck verfügbar. Die Hinweise aus der Bevölkerung helfen dabei, die Risikokarte zu präzisieren und besonders betroffene Bereiche besser zu erkennen.

Regen mit dem Rathaus im Hintergrund. Ein Regentag im März 2026, im Hintergrund das Rathaus (Foto: Pressestelle)

Risiken erkennen

Die Starkregengefahrenkarte soll dazu beitragen, Risiken frühzeitig zu erkennen und geeignete Schutzmaßnahmen zu entwickeln. Ziel ist es, 

  • mögliche Schäden möglichst gering zu halten
  • die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger zu erhöhen und 
  • das kommunale Risikomanagement zu stärken. 

Gleichzeitig dient die Karte als Grundlage für planerische Entscheidungen - etwa in den Bereichen Bau, Umwelt und Katastrophenschutz. Sie soll auch in bestehende Planungen wie Flächennutzungs- oder Bebauungspläne integriert werden.

Das Sturzflut-Risikomanagement wird mit Fördermitteln des Freistaats Bayern umgesetzt. Mithilfe von Computersimulationen werden

  • unterschiedliche Starkregenszenarien analysiert
  • besonders betroffene Bereiche identifiziert und 
  • geeignete Schutzmaßnahmen entwickelt. 

Unterstützt wird die Stadt Erlangen dabei vom auf Starkregen spezialisierten Fachbüro SPEKTER. Nach Fertigstellung der Starkregengefahrenkarte (voraussichtlich bis Ende 2027) wird diese öffentlich vorgestellt.

Ein analoges Formular steht unten auf der Seite als PDF zum Download bereit.

Dieses kann ausgedruckt und handschriftlich ausgefüllt werden und anschließend beim Amt für Umweltschutz und Energiefragen in der Schuhstraße 40 - 4 Obergeschoss, abgegeben werden.

Ausdrucke des Formulars sind außerdem bei der Bürgerinformation im Erdgeschoss des Rathauses (Rathauspl. 1) erhältlich.

Da das PDF derzeit nicht barrierefrei ist, kann die zuständige Sachbearbeiterin aus dem Amt für Umweltschutz und Energiefragen hier gerne unterstützen (Tel.:09131/86-1864, Schuhstraße 40 / Zimmer 411).

Die Hinweise aus der Bevölkerung tragen dazu bei, die Risikokarte weiter zu präzisieren und besonders betroffene Bereiche besser zu erkennen.

Helfen Sie mit - Melden Sie Ihren durch Starkregen bedingten Schaden

Abt. Gewässerschutz

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Schuhstraße 40
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