Wenn der Sturm kommt: So schützt man sich
Stand: 05.10.2026
Starke Stürme oder Orkane gehören auch in Deutschland zum Jahreslauf. Die Schäden können immens sein – und das nicht nur bei außergewöhnlichen Jahrhundertstürmen. In der Regel lassen sich Stürme und schwere Wetterereignisse frühzeitig vorhersagen.
Im akuten Fall gilt: möglichst zu Hause bleiben.
Herabstürzende Äste und Dachziegel, umherfliegende Gegenstände oder umstürzende Bäume können bei einem schweren Sturm im Freien zur Gefahr werden. Auch zu Hause können einige Vorkehrungen getroffen werden: Roll- und Fensterläden sollten geschlossen werden. Bewegliche Gegenstände auf Balkon oder Terrasse sollten gesichert werden. Große Hallen sollten während eines Sturms gemieden werden.
Wer dennoch im Freien von einem Sturm überrascht wird, sollte Schutz vor umherfliegenden Gegenständen suchen – möglichst in einem Gebäude.
Erst im Juli 2026 sorgte ein Gewitter mit starken Sturmböen für zahlreiche Schäden im Stadtgebiet. Foto: Stadt.
Nach dem Sturm ist Vorsicht geboten:
- Beschädigte Gebäude sollten erst betreten werden, wenn Fachleute sie freigegeben haben
- Bei stark beschädigten Dächern ist ausreichend Abstand zu halten. In solchen Fällen sollte die Feuerwehr über den Notruf 112 verständigt werden
- Schäden und Zerstörungen sollten für die spätere Dokumentation und gegebenenfalls die Schadensregulierung möglichst genau festgehalten werden.
Auch beim Betreten von Wäldern ist Vorsicht geboten. Selbst nach Abflauen des Sturms können lose Äste herabfallen oder umgeknickte Bäume umstürzen. Wälder sollten deshalb zunächst gemieden werden.
Die Stadt Erlangen empfiehlt die Installation der Warnapp NINA (Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes). Mit ihr werden neben Gefahrenlagen auch Unwetterwarnungen für den vorher definierten Ort samt Verhaltenstipps übermittelt.
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