Klima-Aufbruch
Stand: 03.11.2025
Mit dem Klima-Aufbruch hat die Stadt Erlangen ihre Rolle als aktive Gestalterin der Treibhausgasneutralität angenommen. In einem einzigartigen Beteiligungsprozess haben wir zusammen mit Initiativen, Verbänden, Unternehmen, Wissenschaft und Bürger*innen den Fahrplan Klima-Aufbruch erarbeitet – ein Katalog mit 41 Maßnahmen.
Informationen
Um Treibhausgasneutralität im Stadtgebiet zu erreichen, sind vielfältige Maßnahmen erforderlich. Der Erlanger Bürger*innenrat hat 2022 gemeinsam mit klimarelevanten Vertreter*innen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Initiativen den Maßnahmenkatalog "Fahrplan Klima-Aufbruch" entwickelt. Den beschlossenen 41 Maßnahmen sollen sich möglichst viele Erlanger*innen anschließen, damit sich die erforderliche Wirkung entfalten kann. Unter www.klima-aufbruch.de/sei-dabei können sich alle engagierten Bürger*innen und Organisationen durch eigene Klimaschutz-Beiträge dem Klima-Aufbruch anschließen. Der gesamte Maßnahmenkatalog bildet die Grundlage des städtischen Handelns. Verwaltung und städtische Töchter sind aufgefordert, die Maßnahmen laufend zu konkretisieren und umzusetzen.
ab sofort und über 2030 hinaus
Haushaltsmittel werden aktuell vor allem eingesetzt für:
- Errichtung von Photovoltaikanlagen auf städtischen Gebäude
- Sanierung von und Austausch fossiler Heizungen in städtischen Gebäuden
- Stärkung des Umweltverbundes (ÖPNV, Rad- und Fußverkehr)
- Kommunale Wärmeplanung
- Grünanlagen
- Kostenfreie und unabhängige Energieberatung für alle Bürger*innen im kl. Rathaus, vor Ort oder im Klimamobil
- Beteiligung am Fahrplan Klima-Aufbruch mit eigenen "Beiträgen zum Klima-Aufbruch"
- Regelmäßige Informationsveranstaltungen zum Klima-Aufbruch
- Stadtratsbeschluss 29. Mai 2019 - Ausrufung des Klimanotstands
- Stadtratsbeschluss 26. November 2021 - Beschluss Fahrplan Klima-Aufbruch; Klimaneutralität, 52 Sofortmaßnahmen
- Stadtratsbeschluss 27. Oktober 2022 - Umsetzung des Fahrplans Klima-Aufbruch
- Stadtratsbeschluss 27.Oktober 2022 - Stadtvertrag Klima - Aufruf zum gemeinsamen Handeln