Fortführung der Haushaltskonsolidierung
Stand: 04.05.2026
Der Stadtrat hat in seiner Sitzung am 27. April im Bereich der freiwilligen Leistungen Einsparungen in Höhe von rund 940.000 Euro für das Haushaltsjahr 2026 beschlossen. Hintergrund sind die weiterhin angespannte finanzielle Lage sowie klare Vorgaben der Regierung von Mittelfranken als zuständige Aufsichtsbehörde.
Konsolidierung betrifft Zuschüsse
Die Konsolidierung betrifft vorrangig Zuschüsse, die die Stadt gewährt. Wie vom Stadtrat im Dezember 2025 beschlossen, hat die Verwaltung die tatsächlichen Ausgaben des Jahres 2025 ausgewertet. Diese lagen teilweise deutlich unter den bereits gekürzten Planansätzen. Auf dieser Grundlage wurde geprüft, in welchem Umfang weitere Anpassungen möglich sind. Ziel der Gespräche war es, bestehende Strukturen in der Stadt soweit wie möglich zu erhalten.
Regierung hat Stadt zu Konsolidierung verpflichtet
Im Rahmen der Genehmigung zusätzlicher Kreditaufnahmen im Mai 2025 hat die Regierung von Mittelfranken die Stadt verpflichtet,
- ihr Haushaltskonsolidierungskonzept weiterzuentwickeln und
- insbesondere bei Liquidität, Schuldenstand und freiwilligen Leistungen Verbesserungen zu erzielen.
Auch im Zusammenhang mit der notwendigen Erhöhung des Kassenkreditvolumens wurde wiederholt betont, dass Konsolidierungsmaßnahmen in allen Ausgabenbereichen erforderlich sind.
Konsolidierung als Voraussetzung für Bedarfszuweisung
Zudem steht die in Aussicht gestellte Bedarfszuweisung des Freistaats Bayern in Höhe von rund 15,25 Millionen Euro zum Ausgleich von Gewerbesteuerausfällen unter der Bedingung, dass die Stadt Erlangen nachweislich Konsolidierungsmaßnahmen auslotet und umsetzt – insbesondere bei freiwilligen Leistungen, Investitionen und Einnahmen.
Hier: Eckdaten des Haushalts 2026 zur Stadtratssitzung vom 22. Januar 2026
Stadtkämmerei
Amtsleitung: Heike Bräuer