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Main-Donau-Kanal

Stand: 12.06.2026

Die Main-Donau-Kanalbrücke zwischen Erlangen und dem Ortsteil Dechsendorf ist für Fahrzeuge mit mehr als 7,5 Tonnen zulässiges Gesamtgewicht gesperrt. Ausnahme ist der ÖPNV. Der östlich des Main-Donau-Kanals verlaufende Betriebsweg ist während der Bauzeit im Bereich der Brückenbaustelle gesperrt.

Das Staatliche Bauamt Nürnberg hat die Überfahrt der Main-Donau-Kanalbrücke im Zuge der Staatsstraße 2240 zwischen Erlangen und Dechsendorf gesperrt. Seit März 2025 dürfen Fahrzeuge mit mehr als 7,5 Tonnen zulässiges Gesamtgewicht die Brücke nicht mehr befahren. Eine Ausnahme gilt für Schul- und Linienbusse, sie dürfen die Brücke mit einer Ausnahmegenehmigung weiter nutzen. Möglich ist auch die Zufahrt zur Baustelle. Zudem sind die vier Fahrstreifen auf zwei Fahrstreifen reduziert. So soll die Last des Verkehrs für das Brückenbauwerk reduziert werden.

Umleitung für Schwerverkehr, Radfahrende und Fußgänger

Der Verkehr mit einem zulässigen Gesamtgewicht über 7,5 Tonnen wird über die ca. 1,5 km weiter südlich gelegene Kanalquerung „Kosbacher Damm“ geführt. Die Umleitung erfolgt über die Straße Am Europakanal, den Kosbacher Damm und die Möhrendorfer Straße. Die Möhrendorfer Straße wurde auf 30 km/h beschränkt, um die Auswirkungen für die Anwohner möglichst zu minimieren. Der östlich des Main-Donau-Kanals verlaufende Betriebsweg ist während der Bauzeit im Bereich der Brückenbaustelle gesperrt. Die Umleitungstrecke für Fußgänger und Radfahrer erfolgt über Membacher Weg – Schlehenstraße – Heiligenlohstraße – Sankt Johann.

Eine Brücke mit Autos. Die Main-Donau-Kanal-Brücke im März 206 (Foto: Pressestelle fb)

Warum die Sperrung? 

Ein Fachbüro hat im Auftrag des Staatlichen Bauamtes Nürnberg – unter Ausnutzung der heutigen Möglichkeiten und Erkenntnisse – die Brücke erneut statisch überprüft. Im Ergebnis hat sich gezeigt, dass das Bauwerk nicht mehr in der Lage ist, den vollständigen Verkehr aufzunehmen und daher beschränkt werden muss. Begleitet wird diese Beschränkung von einem intensiven Monitoringprogramm um das Tragverhalten der Brücke beobachten zu können.  

Aktueller Stand

Das Staatliche Bauamt Nürnberg beginnt am 15. Juni 2026 mit dem Ersatzneubau der Brücke. Die Arbeiten beginnen mit dem Einrichten der Baustelleneinrichtung und der Erschließung der Baustelle. Danach starten Leitungsverlegungen und Gründungsarbeiten. Anschließend wird mit der Herstellung der Widerlager und der Vormontagefläche begonnen. Die Montage des Stahlüberbaus ist ab Januar 2027 geplant. 

Zuständig für die Baumaßnahme ist das Staatliche Bauamt Erlangen-Nürnberg

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