OB-Video: „Denkmal der Grauen Busse“

Stand: 08.02.2024

Über das seit 6. Februar auf dem Hugenottenplatz stehende Denkmal berichtet Oberbürgermeister Florian Janik.

Ein Bus aus Beton erinnert an die Opfer der NS-Krankenmorde, unter anderem aus der Heil- und Pflegeanstalt Erlangen. Oberbürgermeister Florian Janik und Prof. Thomas Müller vom ZfP Südwürttemberg als Eigner des Denkmals haben am 6. Februar anlässlich der Aufstellung auf dem Hugenottenplatz gesprochen. Bis voraussichtlich Ende des Jahres wird das Denkmal in Erlangen zu sehen sein.

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Ein grauer Betonbus hängt an einem Kranseil.

Temporäres Denkmal erinnert an NS-Krankenmorde

Seit 6. Februar wird auf dem Hugenottenplatz an die Patientinnen und Patienten erinnert, die im Rahmen der „Aktion T4“ in Tötungsanstalten verbracht wurden.

Alte Postkarte: Luftbild der Heil- und Pflegeanstalt.
Gedenken gestalten, Gedenkort, NS-„Euthanasie“ , HuPflA

Lern- und Gedenkort für die Opfer der NS-"Euthanasie"

In der Zeit des Nationalsozialismus wurden aus der Heil- und Pflegeanstalt 905 Patient*innen in den Tötungsanstalten Hartheim/Linz und Pirna-Sonnenstein ermordet. Darüber hinaus starben zwischen 1939 und 1945 etwa 1906 Patient*innen, davon mindestens 700 an "Hungerkost" und struktureller Vernachlässigung.

Schwarz Weiß Foto von der Heil- und Pflegeanstalt Schwabachanlage 10 vom Winter 2020

For­schungs­projekt NS-"Eutha­nasie"

Erinnerung an die national­sozialistischen Krankenmorde in Erlangen 1939–1945.

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