Stadt verabschiedet Nachhaltigkeitsstrategie

Stand: 10.01.2024

Für nachhaltige Entwicklung engagieren und eigene Maßnahmen sichtbar machen.

Das Thema Nachhaltigkeit gewinnt immer mehr an Bedeutung. Die 2015 von der Vollversammlung der Vereinten Nationen verabschiedete Agenda 2030 mit ihren 17 globalen Nachhaltigkeitszielen müssen auf nationaler und regionaler Ebene auch auf lokaler Ebene umgesetzt werden. Hier spielen Kommunen eine zentrale Rolle. Deshalb hat Erlangen nun gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus

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  • Zivilgesellschaft
  • Wissenschaft 
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eine Nachhaltigkeitsstrategie entwickelt. Die 17 globalen Nachhaltigkeitsziele sollten in den kommunalen Alltag verankert werden.

Bereits jetzt wird eine Vielzahl von Maßnahmen in verschiedenen Handlungsfeldern umgesetzt, ohne dass sie explizit im Kontext zu den Zielen stehen. Diese reichen vom Klima-Aufbruch über die Themen der Daseinsvorsorge wie Abwasserentsorgung bis hin zur frühkindlichen Bildung. Entsprechend vielfältig sind die bestehenden Handlungsansätze, die durch die entwickelte Nachhaltigkeitsstrategie in Teilen aufgezeigt werden.

Oberbürgermeister Florian Janik: „Wir wollen uns konkret für nachhaltige Entwicklung engagieren und eigene Maßnahmen sichtbar machen. Wir nehmen globale Verantwortung wahr, zum Beispiel durch den Ausbau und die Vertiefung globaler Partnerschaften, durch unsere Nachfrage nach ökologischen und fair gehandelten Produkten beim Einkauf, oder auch durch Bildung für nachhaltige Entwicklung.“


Folgende Handlungsfelder wurden in der Nachhaltigkeitsstrategie bearbeitet und mit Leitlinien, Zielen und konkreten Ansätzen zur Umsetzung hinterlegt: 

  • Wohnen & Nachhaltige Quartiere
  • Gute Arbeit & Nachhaltiges Wirtschaften
  • Soziale Gerechtigkeit & zukunftsfähige Gesellschaft
  • Ressourcenschutz & Klimafolgenanpassung
  • Nachhaltiger Konstum & gesundes Leben
  • Globale Verantwortung & Eine Welt.

Die Handlungsfelder Klimaschutz & Energie sowie Nachhaltige Mobilität waren beziehungsweise sind Hauptthema in anderen städtischen Prozessen.

Zur Messbarkeit des Umsetzungsstandes der Nachhaltigkeitsstrategie wurden zudem Maßnahmen je Handlungsfeld mit konkretem Zeitraum zur Umsetzung formuliert: 

  • Das bestehende Sozialkaufhaus soll bis 2026 zu einem attraktiven und modernen Second-Hand-Kaufhaus entwickelt werden
  • Der ErlangenPass soll bereits ab 2024 um Angebote für nachhaltige und fair gehandelte Produkte ergänzt werden
  • Nachhaltige Wohnformen sollen ab dem kommenden Jahr in Form einer Wohnberatungsstelle für alternative Wohnformen und für Wohnungsanpassung unterstützt werden. 

Sabine Bock, Referentin für Umwelt und Klimaschutz: „Mir war es besonders wichtig, konkret ins Handeln zu kommen und unsere Erfolge auch sichtbar und messbar zu machen.“


Die Maßnahmen in der Nachhaltigkeitsstrategie sind dabei aber nicht statisch und abschließend. Sie werden gemeinsam mit dem Nachhaltigkeitsbeirat evaluiert und fortgeschrieben.

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