Sperre für Ausgaben in Höhe von 2,25 Millionen Euro beschlossen
Stand: 26.06.2026
Mit der Maßnahme schreibt die Stadt das im April 2025 beschlossene Haushaltskonsolidierungskonzept fort. Ziel bleibt die finanzielle Leistungsfähigkeit mittelfristig wiederherzustellen und die Handlungsfähigkeit auch in Zukunft zu sichern.
Die Stadt Erlangen ergreift weitere Maßnahmen zur Fortschreibung des Haushaltskonsolidierungskonzeptes. Mit sofortiger Wirkung werden im laufenden Haushaltsjahr 2026 zahlungswirksame Aufwendungs- und Auszahlungsansätze in den Budgets der städtischen Ämter sowie in den Eigenbetrieben in Höhe von insgesamt 2,25 Millionen Euro gesperrt.
Das Haushaltskonsolidierungskonzept
Die Regierung von Mittelfranken als zuständige Aufsichtsbehörde hatte die Genehmigung erhöhter Kreditaufnahmen für Investitionen an die Auflage geknüpft,
- das Konsolidierungskonzept regelmäßig fortzuschreiben und
- weitere finanzielle Verbesserungen zu erzielen.
Mit der Maßnahme schreibt die Stadt das im April 2025 beschlossene Haushaltskonsolidierungskonzept fort. Bereits Ende 2025 hatte der Stadtrat zusätzliche Einsparungen von 7,2 Millionen Euro durch Kürzungen bei Dienstleistungsaufwendungen für die Jahre 2026 bis 2028 beschlossen. Im April 2026 folgte eine Reduzierung der freiwilligen Leistungen um weitere 940.000 Euro.
Trotz dieser Maßnahmen bleibt die Sicherung der dauerhaften Zahlungsfähigkeit der Stadt und die Finanzierung künftiger Investitionen die zentrale Herausforderung. Das Haushaltskonsolidierungskonzept spielt daher sowohl für die Stadt Erlangen als auch für die Regierung von Mittelfranken eine entscheidende Rolle. Es ist ein wesentlicher Maßstab
- für die Beurteilung der finanziellen Leistungsfähigkeit der Stadt und
- für zukünftige Genehmigungen von Investitions- und Kassenkrediten.
Finanzielle Leistungsfähigkeit mittelfristig wiederherstellen und Handlungsfähigkeit sichern
Für das Haushaltsjahr 2026 wurde von der Regierung als Orientierungsrahmen eine Erhöhung des Einsparvolumens um insgesamt fünf Millionen Euro vorgegeben. Mit der nun beschlossenen Ausgabensperre von 2,25 Millionen Euro und der bereits erfolgten Kürzung der freiwilligen Leistungen um 940.000 Euro ergibt sich für die laufende Verwaltungstätigkeit im Jahr 2026 ein vorläufiges Einsparvolumen von insgesamt 3,19 Millionen Euro.
Die Referate und Fachämter setzen die vorgegebenen Einsparziele durch konkrete Konsolidierungsmaßnahmen um. Neben einer Kürzung von Auszahlungen an die Eigenbetriebe EJC (Erlanger Jobcenter) und EB77 (Eigenbetrieb für Stadtgrün, Abfallwirtschaft und Straßenreinigung) um gesamt eine Million Euro zählen dazu unter anderem auch
- Kürzungen bei der Sportförderung – etwa bei Übungsleiterpauschalen, Zuschüssen zu Hallengebühren und weiteren Zuwendungen
- Einsparungen bei der Öffentlichkeitsarbeit der Fachbereiche sowie
- eine Reduzierung von Kulturfördermitteln.
Darüber hinaus werden einzelne investive Maßnahmen zeitlich verschoben, darunter vorbereitende Arbeiten für die Dachsanierung des Egloffstein-Palais sowie Maßnahmen an der Eurosporthalle, insbesondere an Dach, Umkleiden und Verbindungsgang.
Ziel bleibt es,
- die finanzielle Leistungsfähigkeit der Stadt mittelfristig wiederherzustellen und
- die Handlungsfähigkeit Erlangens auch in Zukunft zu sichern.
Informationen zum Haushalt gibt es online unter www.erlangen.de/haushalt.
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Antworten auf häufige Fragen zur angespannten Haushaltssituation.
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Referat II - Wirtschaft und Finanzen
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