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Vorschläge für den Fußverkehr

Stand: 30.07.2026

Das Forum Mobilität priorisiert Vorschläge. Ziel des Fußverkehrskonzepts ist es, den Fußverkehr als gleichwertige Mobilitätsform zu stärken.

Die Stadt Erlangen setzt die Arbeiten an ihrem Fußverkehrskonzept fort. Beim zweiten Forum Mobilität mit dem Schwerpunkt Fußverkehr wurden kürzlich zentrale Projektergebnisse vorgestellt und Vorschläge für sichere, attraktive und barrierefreie Fußwege priorisiert.

Ziel des Fußverkehrskonzepts ist es, den Fußverkehr als gleichwertige Mobilitätsform zu stärken. Dafür werden 

  • ein stadtweites Fußwegenetz
  • Qualitätsstandards sowie 
  • konkrete Vorschläge zur Verbesserung des Fußverkehrs 

entwickelt. Die Erarbeitung erfolgt unter Beteiligung von Fachakteurinnen und Fachakteuren sowie der Öffentlichkeit. Rund 45 Akteurinnen und Akteure aus Verwaltung, Politik, Verbänden, Schulen und weiteren Interessenvertretungen nahmen an dem Forum teil.

Oberbürgermeister Jörg Volleth betonte die Bedeutung des Konzepts: „Mit dem Fußverkehrskonzept schaffen wir eine wichtige planerische Grundlage für die zukünftige Entwicklung des Fußverkehrs in Erlangen.“ Während für den motorisierten Individualverkehr, den öffentlichen Personennahverkehr und den Radverkehr bereits entsprechende Konzepte vorliegen, fehlte eine vergleichbare strategische Grundlage für den Fußverkehr bislang.

Menschen gehen über eine Straße. Foto: Canva

Verschiedene Vorschläge diskutiert

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Priorisierung der vorgeschlagenen Verbesserungen. Als besonders dringlich bewerteten die Teilnehmenden unter anderem die Verbesserung von Querungsmöglichkeiten an der Bunsen-/Äußeren Tennenloher Straße sowie an der Gebbertstraße auf Höhe der Anton-Bruckner-Straße. Auch die Aufhebung des Gehwegparkens an Stellen, an denen die verbleibende Gehwegbreite das Zufußgehen erheblich einschränkt, wurde als wichtig erachtet. Als Beispiel wurde der Theaterplatz genannt. Ebenfalls hohe Zustimmung erhielten die Vorschläge „Straßen und Plätze an den Klimawandel anpassen“ und „Geschwindigkeiten reduzieren“. Dicht dahinter folgten „Barrierefreie Querungen schaffen“ und „Ampelschaltungen verbessern“.

Wie geht es jetzt weiter?

Die Ergebnisse des Forums fließen in die weitere Ausarbeitung des Fußverkehrskonzepts ein. Der Abschlussbericht soll im Oktober den politischen Gremien zur Beschlussfassung vorgelegt werden. Für November ist eine öffentliche Abschlussveranstaltung geplant. 

Die Umsetzung der vorgesehenen Verbesserungen wird auch von der Bereitstellung entsprechender finanzieller Mittel abhängen. Angesichts der aktuell schwierigen Haushaltslage ist derzeit noch nicht absehbar, 

  • in welchem Umfang und 
  • zu welchem Zeitpunkt 

Mittel zur Verfügung stehen werden. 

Aus Sicht des Amts für Stadtplanung und Mobilität ist das Konzept dennoch eine wichtige Voraussetzung, um künftige Investitionen in die Fußverkehrsinfrastruktur gezielt und planvoll vorzubereiten und umzusetzen.

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