Programm "Zukunft Grundschulen und Ganztagsbetreuung"
Stand: 03.11.2025
Ab dem Schuljahr 2026/2027 tritt der Rechtsanspruch für Grundschulkinder, zunächst für die 1. Jahrgangsstufe, in Kraft. Dieser wird in den Folgejahren sukzessiv für die weiteren Jahrgangsstufen ausgebaut. Durch den Rechtsanspruch soll ein ganztägiges Bildungs- und Betreuungsangebot für Schulkinder garantiert werden. Hieraus ergibt sich für die Stadt Erlangen die Verpflichtung, Überlegungen zur Sicherstellung des Rechtsanspruchs durch Jugendhilfe und Schule anzustellen, geeignete Maßnahmen zu ergreifen und insbesondere die Grundschulen hierfür "baulich fit“ zu machen.
Informationen
Fünf Grundschulen wurden im Rahmen des Programms "Zukunft Grundschulen und Ganztagsbetreuung" priorisiert (Friedrich-Rückert-Schule, Pestalozzischule, Hermann-Hedenus-Grundschule, Mönauschule und Michael-Poeschke-Schule). An drei Schulen haben die Planungen bereits begonnen:
- An der Friedrich-Rückert-Schule entsteht ein Erweiterungsbau für den Ganztag inkl. Mensa. Die Fertigstellung ist bis Sommer 2026 geplant
- Zum Schuljahr 2021/2022 startete das Modellprojekt "Kooperative Ganztagsbildung" an der Michael-Poeschke-Schule. Auch an dieser Schule wird ein Erweiterungsbau entstehen. Mit dem Bau wurde im Sommer 2025 begonnen. Die Fertigstellung ist Ende 2027 geplant
- Im Rahmen des ISEK Büchenbach-Nord wurden Ende 2022 die Planungen bzgl. des Schulstandortes Mönauschule / Hermann-Hedenus-Mittelschule aufgenommen. Eine Umsetzung der Maßnahme erfolgt aufgrund der angespannten Haushaltssituation frühestens 2029
bis 2029
Für die verschiedenen Maßnahmen beträgt das Investitionsvolumen zwischen 80 Mio. und 90 Mio. Euro
Im Rahmen der Schulstandortentwicklung Büchenbach-Nord wurde 2024 ein umfangreiches Partizipationsverfahren mit verschiedenen Fachgesprächen und Werkstätten durchgeführt.
Beschluss das Stadtrates vom 06. Dezember 2018
Beschluss des Stadtrates vom 22. Juli 2021