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Heizkosten sparen

Stand: 26.01.2026

Eine gemütliche, warme Wohnung, wenn es draußen kalt ist. Und trotzdem sparsam mit Geld und Energie umgehen. Zwei Ziele, die auf den ersten Blick nicht zusammenpassen. Damit das gelingt, finden Sie hier ein paar Tipps und Tricks.

Richtige Stufe am Heizkörper wählen 

Die Stufen an der Heizung beziehungsweise auf dem Thermostat entsprechen einer Temperatur, auf die der Raum geheizt werden soll: 

  • * circa 5 Grad Celsius, Frostschutz
  •  Stufe 1: circa 12 Grad 
  •  Stufe 2: circa 16 Grad
  •  Stufe 3: circa 20 Grad.

Auf dem Thermostat sind die einzelnen Stufen durch drei Striche unterteilt. Jeder Strich steht für ein Grad. Schon wenige Grade können beim Energieverbrauch einen großen Unterschied machen. 

  • Im Wohnbereich reicht meist eine Temperatur von 20 bis 22 Grad Celsius (Stufe 3)
  • In der Küche sind 18 Grad (Stufe 2-3) passend
  • Im Schlafzimmer 17 bis 18 Grad (Stufe 2-3). 

Kälter sollte es dort aber nicht werden, denn dann steigt das Schimmelrisiko. Im Bad darf es wärmer sein, 22 Grad sind hier ideal. 

Nachts kann die Heizung generell herunter gedreht werden: Die Temperatur in Wohn- und Arbeitsräumen kann nachts um 4 bis 5 Grad gesenkt werden. Dennoch sollte man darauf achten, dass die Räume nachts nicht komplett auskühlen. Das Aufheizen kostet dann wieder viel Energie.  Tipp: Es wird nicht schneller warm, wenn man den Thermostat voll aufdreht.

Tipps: 

Heizkörper freilassen 

Möbel, Gardinen, nasse Wäsche – alles das hat vor und auf den Heizkörpern nichts verloren. Wer möchte, dass sich die Heizwärme gut im Raum verteilen kann, achtet darauf, dass die Heizkörper nicht verdeckt werden.

Heizung früher abdrehen

Eine halbe oder ganze Stunde vor dem Zubettgehen kann die Heizung herunter drehen. Auch das spart wieder etwas Energie und Geld. Es gibt auch digitale Thermostate, bei denen man die gewünschten Zeiten automatisch einstellen kann.

Nachts Rollläden/ Gardinen runter 

Abgedunkelte Räume sorgen nicht nur für einen besseren Schlaf. Rollläden und Gardinen verhindern auch das Auskühlen von Räumen in der Nacht. So schlafen Sie gut und können dabei Energie sparen. 

Richtig Lüften

Regelmäßiges Lüften ist auch in der Heizsaison wichtig, um eine gute Luftqualität zu erhalten und die Feuchtigkeit zu verringern. Um ein Auskühlen der Räume zu vermeiden, sollten die Fenster nicht dauerhaft auf "Kipp" gestellt werden. Effektiver und schneller ist es, die Fenster mehrmals täglich ganz zu öffnen und fünf Minuten kurz und kräftig zu lüften. Dabei wird die Luft in den Räumen ausgetauscht, ohne dass sie auskühlen. Je kühler die Raumtermperatur ist, desto öfter muss gelüftet werden, um Schimmelbildung zu vermeiden.

Extra- Info: Wie viel CO2 kann dadurch eingespart werden?

Durch die direkten und indirekten Emissionen, die beim Heizen entstehen, ist die Heizung für ca. 63 % des CO2-Ausstoßes im Haushalt verantwortlich. Gemäß der Faustformel 1 Grad weniger spart 6 % Energie, könnten deutschlandweit fast 8 Millionen Tonnen CO2 eingespart werden. Wenn denn alle die eigene Raumtemperatur um nur 1 Grad senken. 

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