Hitzeaktionsplan

Stand: 02.02.2024

Hitzewellen zählen zu den Extremwetterereignissen, die durch den fortschreitenden Klimawandel häufiger auftreten. Sie sind eine zunehmende Gefährdung der Gesundheit. Heiße Tage mit Lufttemperaturen über 30 Grad Celsius und Tropennächte, in denen die
Lufttemperatur nicht unter 20 Grad fällt, können für den menschlichen Organismus eine große Belastung sein. Und sie können zum Teil lebensbedrohlich sein. 

Zur Prävention gesundheitlicher Folgen dienen Hitzeaktionspläne. Sie berücksichtigen umfassende Interventionsmaßnahmen zum Gesundheitsschutz. Durch verhaltens- und verhältnispräventiver Maßnahmen soll die Hitze und die UV-Exposition reduziert werden. Damit sollen hitzebedingten Erkrankungen und möglichen Todesfällen vorgebeugt werden. 

Zur Prävention gesundheitlicher Folgen hat die Stadt Erlangen einen Hitzeaktionsplan erstellt. Er zeigt auf, welche städtische Einrichtungen zu welchem Zeitpunkt welche Maßnahmen einleiten.

Kern des Hitzeaktionsplans sind bestimmte Maßnahmen. Sie sind eingeteilt in

  • langfristige, meist bauliche und/oder /infrastrukturelle Maßnahmen
  • Maßnahmen, die vorbereitend auf den Sommer umgesetzt werden 
  • Sofortmaßnahmen, die im Falle einer Hitzewarnung des Deutschen Wetterdienstes umgesetzt werden. 

Die Steuerungsgruppe "Hitzeaktionsplan" unter der Koordination des Amtes für Sport- und Gesundheitsförderung tagt zweimal im Jahr. Einmal vorbereitend auf den Sommer sowie einmal im Herbst, um die Maßnahmen bei Bedarf anzupassen und zu evaluieren.

Den Erlanger Hitzeaktionsplan als PDF (nicht barrierefrei) erhalten Sie auf Anfrage unter sportamt@stadt.erlangen.de oder 09131/86-2333.

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Baby liegt auf dem Bauch

Empfehlungen für Schule, Kitas, Eltern

Babys und Kinder sind bei Hitze und hoher UV-Strahlung durch ihre zarte Haut und geringere Schweißproduktion besonders gefährdet. Auch generieren sie bei körperlichen Aktivitäten mehr Stoffwechselwärme als Erwachsene, was hitzebedingte Beschwerden begünstigt. Zusätzlich können Babys und Kleinkinder selbst keine Schutzmaßnahmen ergreifen. Umso wichtiger ist es daher, dass Eltern und Erziehende wissen, wie sie ihre Kinder schützen können:

Eine Frau im Rollstuhl wird geschoben, auf grüner Wiese

Empfehlungen für ältere Menschen

Ältere und vor allem sehr alte Menschen haben ein erhöhtes Risiko, hitzeassoziierte Gesundheitsprobleme zu entwickeln. Aber auch für andere Risikogruppen, wie zum Beispiel Menschen mit Demenz, chronisch erkrankte oder für immobile Menschen, zu denen auch Säuglinge gehören, kann Hitze gefährlich werden.

Straßenbauarbeiter bei Markierungsarbeiten.

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Ein Rettungswagen

Hitzenotfall

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Schloßgarten mit Brunnen und der Orangerie

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Sonne vor blauem Himmel.

Coole Tipps für alle

Wie Sie sich in und außerhalb von Gebäuden schützen können. Und auch bei der Einnahme von Medikamenten sollten Sie bestimmte Hinweise beachten.

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Amtsleitung: Ulrich Klement

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