Vorhaben Verkehr & Mobilität

Stadtverträglich und klimafreundlich

Sicher, schnell und umweltfreundlich von A nach B: Mit neuen Fuß- und Radwegeverbindungen, einem attraktiven öffentlichen Verkehrsnetz und mit der modernen Stadt-Umland-Bahn lassen sich Arbeits- und Lebensorte gut erreichen. Weniger Durchgangsverkehr in der Innenstadt sorgt gleichzeitig für mehr Lebensqualität.

Vorhaben im Bereich Verkehr und Mobilität

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"Umweltspur" Am Europakanal und fahrradfreundlicher Umbau der Kreuzung Dorfstraße/ Am Europakanal

In dem Streckenabschnitt (vom Klinikum Am Europakanal bis zum Büchenbacher Damm / Adenauer-Ring) sollen sogenannte "Umweltspuren" eingerichtet werden, indem in jeder Fahrtrichtung ein Fahrstreifen nur für die Benutzung durch Radfahrende und Busse reserviert wird. Solche "Umweltspuren" können durch Änderung der Markierung und Beschilderung (und minimalen punktuellen baulichen Anpassungen) vergleichsweise kostengünstig und zügig hergestellt werden. In den letzten Jahren haben bereits einige andere Städte "Umweltspuren" erfolgreich eingeführt. Die Kreuzung Dorfstraße/ Am Europakanal/ Kapellensteg/ Frauenauracher Straße soll mithilfe einer grundlegenden Erneuerung (Vollausbau) fahrradfreundlicher umgestaltet werden. Dies soll durch Anlegen einer breiten Furt und Mittelinsel erfolgen, sodass die Querung einfacher möglich ist. Da der Radverkehr zukünftig mit Schutzstreifen auf der Fahrbahn geführt wird, können Konflikte zwischen Zufußgehenden und Radfahrenden deutlich minimiert werden.

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Autobahndeckel A73

Gemeinsam mit dem Freistaat Bayern und der Autobahn GmbH des Bundes, Niederlassung Nordbayern, sucht die Stadt Erlangen nach Lösungen zur Verbesserung des Lärmschutzes im Stadtgebiet entlang der Autobahn A73. Von einer möglichen Einhausung der Autobahn würden vor allem die Bewohner*innen der angrenzenden Wohngebiete profitieren.

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Ersatzneubau der Geh- und Radwegbrücke im Wiesengrund über den Röthelheimgraben

Die Brücke im Wiesengrund über den Röthelheimgraben soll im Jahr 2022 verbreitert werden. Entsprechend des Verkehrsentwicklungs- und Mobilitätsplans 2030 soll die Verbindung zukünftig zu einer städtischen Hauptroute aufgewertet werden. Damit dies gewährleistet ist, wird der gemeinsame Fuß- und Radweg über die Brücke auf einen Querschnitt von 4,0 m ausgebaut.

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Erweiterung der Mobilitätsangebote

Erweiterung der Mobilitätsangebote durch die Förderung von Elektromobilität und Sharing-Angeboten sowie durch die Verknüpfung unterschiedlicher Mobilitätsformen. Ausbau der Elektromobilität: Die Möglichkeiten der E-Mobilität werden weiter ausgbaut. Die öffentliche Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge wird kontinuierlich erweitert. Ausbau der Mobilitätsstationen (Mobilpunkt) & Carsharing, "Straße der Zukunft" vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördertes Projekt zur wissenschaftlichen Unterstützung von Kommunen bei der Planung und Umsetzung ressourceneffizienter Straßen.

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Fortführung des Lastenradförderprogramms

Die Stadt Erlangen führt das Lastenradförderprogramm im Jahr 2022 fort. Somit wird der Kauf von Lastenfahrrädern, Lastenpedelecs, Fahrradanhängern, Fahrradlastenanhängern oder Therapieräder mit bis zu 30% des Nettokaufpreises gefördert. Ab 2022 erhalten auch Menschen mit Erlangen Pass, Bezieher*innen von Ökostrom, Familien mit mindestens drei Kindern einen erhöhten Fördersatz.

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Förderung des ÖPNV

Nach einer Laufzeit von fünf Jahren endete der aktuell gültige Nahverkehrsplan (NVP) mit dem Jahr 2021 und muss für den anschließenden Zeitraum fortgeschrieben werden. Ziel ist es, den ÖPNV und den Umweltverbund durch geeignete Maßnahmen weiter zu stärken und die Stadt vom Kfz-Verkehr zu entlasten. In der Fortschreibung wird die Zielrichtung für die Entwicklung des ÖPNV in den kommenden fünf Jahren festgehalten und Verbesserungsmaßnahmen untersucht. Teil dieser Maßnahmen ist die Klinik-Linie, die seit dem 1. Januar 2022 kostenlos angeboten wird und ab Dezember 2023 als City-Linie erweitert wird. Die mit Elektrobussen betriebene City-Linie erschließt auch den südlichen Teil der Innenstadt. Für Dezember 2023 ist ebenfalls geplant, eine kostenlose Innenstadttarifzone einzuführen. Eine Verkehrsuntersuchung eines zentralen Busverknüpfungspunkts sowie für die Unterführung Güterhallenstraße wird voraussichtlich Anfang 2023 in Auftrag gegeben.

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Geh- und Radweg nördlich des Zentralfriedhofes

Im Bereich nördlich des Zentralfriedhofs, zwischen Michael-Vogel Straße und Äußerer Brucker Straße, wird der sanierungsbedürftige Belag des Radwegs erneuert und der Weg verbreitert. So wird dieser Streckenabschnitt auch für eine künftige Anbindung an die Radschnellwegverbindung Erlangen-Herzogenaurach vorbereitet.

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Mobilitätsmanagement

Das Mobilitätsmanagement fördert ein stadt- und umweltverträgliches Mobilitätsverhalten. Maßnahmen sind unter anderem Kommunikation, Information, Beratung, Motivation, Bildung und Erziehung. Wichtige Zielgruppen sind unter anderem Arbeitnehmer*innen, Neubürger*innen sowie Kinder und Jugendliche.

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Neubau eines Geh- und Radweges im Regnitzgrund zwischen Erlangen-Bruck und Frauenaurach; Brückenneubau über die Mittlere Aurach

Zwischen Bruck und Frauenaurach ist der Neubau eines Geh- und Radweges geplant. Dieser dient als Lückenschluss im Regnitzgrund, sodass die Erschließung für den Radverkehr deutlich verbessert wird. Zur Querung des Baches ist ein Brückenbauwerk notwendig.

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Neues Fahrradkonzept für den Erlanger Hauptbahnhof

Verschiedene Maßnahmen sollen sowohl für mehr Ordnung und Verkehrssicherheit sorgen, als auch die Möglichkeiten für Radfahrer verbessern, ihr Rad im unmittelbaren Umfeld des Bahnhofs sicher abzustellen. Die installierten Fahrradabstellbügel sorgen für mehr Sicherheit und geordneteres Abstellen der Fahrräder. Die Maßnahmen reichen jedoch noch nicht aus um auch die Zugänge zu beiden Rampen frei zu halten. Es werden weitere Fahrradbügel aufgestellt und mit entsprechender Beschilderung auf das Freihalten der Rampen hingewiesen.

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Parkraumkonzept Innenstadt Erlangen

Um die Situation des Ruhenden Verkehrs in der Erlanger Innenstadt ordnen und neu strukturieren zu können, wurde ein Parkraumkonzept erarbeitet, das zunächst anhand eines Pilotprojektes getestet werden soll. Anschließend soll die Gesamtumsetzung erfolgen. Hauptbestandteile des Konzepts sind die Anpassung der Tarifgebiete und der Tarifgebühren, die Vereinfachung und Neustrukturierung der Parkregelungen, die Einführung von Ladezonen für den privaten und gewerblichen Bedarf sowie die Reduzierung von Gehwegparken.

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Reduzierung des Durchgangsverkehrs Innenstadt

- Ein umfassendes Mobilitätskonzept für die Innenstadt soll die gute Erreichbarkeit des Einzelhandels, wichtiger Arbeitsstätten und Einrichtungen wie den Universitätskliniken sicherstellen. - Die Innenstadt soll als attraktiver Wohn- und Aufenthaltsort mit hoher Lebensqualität erhalten und gestärkt werden, die Anwohner*innen insbesondere vielbefahrener Straßen sollen von Lärm und Schadstoffen entlastet werden. - Die Einführung eines ganzheitlichen Parkraumkonzeptes zielt darauf ab, den vorhandenen und begrenzten Parkraum optimal zu nutzen, ein leicht verständliches Tarifkonzept zu entwickeln und Parksuchverkehre zu vermeiden.

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Schleusenneubau Kriegenbrunn

Die Schleuse Kriegenbrunn wird in den nächsten Jahren erneuert, weil Schäden am alten Bauwerk durch eine Sanierung nicht komplett behoben werden können. Daher plant und baut die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) an derselben Stelle eine neue Schleuse auf dem heutigen Stand der Ingenieurstechnik

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Stadt-Umland-Bahn

Die Stadt-Umland-Bahn (StUB) wird künftig als Straßenbahn die Städte Nürnberg, Erlangen und Herzogenaurach verbinden und als leistungsfähige, umweltverträgliche, barrierearme und attraktive Alternative zum PKW-Verkehr die Zukunft der Region mit sichern. Insbesondere auch für die große Zahl an Pendlerinnen und Pendlern entlang der Städteachse bietet die StUB die Möglichkeit, nachhaltig mobil zu sein.

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Städtebauliche Entwicklung Großparkplatz

Die Fläche des Großparkplatzes soll städtebaulich entwickelt werden. Einer der zentralen Aspekte ist dabei der Erhalt der Funktion als Parkplatz für die Innenstadt. Der Großparkplatz bietet großes städtebauliches Potential und besitzt aufgrund seiner Nähe zu Innenstadt und Bahnhof einen hohen Wert für die Stadtentwicklung.

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Verkehrsentwicklungs- und Mobilitätsplan 2030 (VEP 2030)

- Verkehrsentwicklungs- und Mobilitätsplan (VEP) als Leitfaden zur Entwicklung des Verkehrs und der Mobilität bis 2030 - Ziele: Anforderungen der Stadtbevölkerung gerecht werden, Verknüpfungen in der Region sicherstellen

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Verkehrskonzept Erlangen Süd

Durch die hohe Arbeitsplatzdichte in Erlangen wird insbesondere die städtische Verkehrsentwicklung stark beeinflusst. Wenn bis 2030 der sogenannte Siemens Campus Erlangen in mehreren Modulen realisiert wird, werden sich Teile der bisherigen Berufspendlerbewegungen verlagern. Zudem befinden sich derzeit der Bau von Radschnellwegen und der Stadt-Umland-Bahn (StUB), deren Trassen entlang der B4 verlaufen sollen, in Planung. Vor diesem Hintergrund soll im Süden von Erlangen im Bereich des Südkreuzes und entlang der B4 die verkehrliche Situation umfassend analysiert werden. Ziel ist es, ein interdisziplinäres Konzept zu entwickeln, welches alle Verkehrsarten berücksichtigt und integriert.

Kontakt

Büro für Bürgerbeteiligung und Ehrenamt

Anschrift

Rathausplatz 1
91052 Erlangen

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Montag: 09:30 - 15:00 Uhr
Dienstag: 09:30 - 15:00 Uhr
Donnerstag: 09:30 - 15:00 Uhr
Freitag: 09:30 - 12:00 Uhr

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